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Soma PDF Drucken E-Mail
Samstag, 12. August 2006

Auch die SOMA hat bei der Germania schon eine lange Tradition. Die SOMA der Germania ist eine sehr aktive Abteilung. Sie trägt nicht nur ca. 20-25 Spiele im Jahr aus, sondern ist auch auf vielen Hallen- und Kleinfeldturnierern aktiv. Legendär sind die Ausflüge der Somaabteilung.

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Ansprechpartner der SOMA der Germania ist:
Norbert Mieth
Dr. Heinrich-Sturm Str. 6
63322 Rödermark
06074/99863
email:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Aber auch die Vereinsarbeit kommt bei der SOMA nicht zu kurz. Ist sie doch bei allen Veranstaltungen und Festen in und um den Verein aktiv an der Arbeit beteiligt.

Die Germania - SOMA

Eine über 40-jährige Tradition hat die SOMA (Sonder-Mannschaft) des 1.FC Germania 08 Ober-Roden.
Es war im Frühjahr 1965, als etwa 15 Fußballer im Verein den Entschluss fassten, eine weitere Fußballmannschaft im Aktiven Bereich zu gründen, und zwar eine so genannte Sondermannschaft.

Warum eine Sondermannschaft?
Nun, wie in den meisten Fußballvereinen hatte seinerzeit auch die Germania eine 1.Mannschaft, eine Reservemannschaft und eine AH (Altherren-Mannschaft). Nachdem die 1.Mannschaft 1963 aus der Oberliga Hessen abgestiegen war, gab es in der Elf die erwartete Zäsur. Die Mannschaft wurde
für einen Neuaufbau verjüngt, die älteren und oberligaerprobten Recken zogen sich aus dem Wettkampfsport zurück und spielten in der Altherrenmannschaft weiter. Diese AH-Mannschaft, die fast einer Germania-Traditionsmannschaft glich, war natürlich überaus spielstark.Da hatten es die Spieler, die aus der Reserve kamen oder den Jugendbereich gerade verlassen hatten und im aktiven Bereich nicht gleich Fuß fassen konnten, ungemein schwer, in dieser Elitetruppe der Germania-Altherrenmannschaft mitzuspielen. Was lag also näher, als eine weitere, eine zusätzliche Mannschaft zu gründen? Und da es bereits eine AH-Mannschaft gab, musste sie folglich auch einen anderen Namen haben. Also entschied man sich für eine „Sonder-mannschaft“. Dies war die Geburtsstunde der „Germania-Soma“.
Mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Vereinsvorsitzenden Willi Jaensch und dank der unermüdlichen Tatkraft von Erich Köhl, hatte man ruckzuck 15 Spieler beisammen. Gleich im Sommer 1965 absolvierte die Germania-Soma ihre ersten Spiele. Nun war der Begriff SOMA im damaligen Fußballkreis Dieburg noch völlig neu, denn Sondermannschaften gab es seinerzeit noch nicht. Also spielte die Germania-Soma von Anfang an gegen die AH-Mannschaften anderer befreundeter Vereine, und dies mit recht beachtlichen Leistungen. Schon im zweiten Jahr des Bestehens hatte die Soma einen vollen Terminkalender mit 15 bis 20 Freundschaftsspielen. 1969 veranstaltete die Soma ihr erstes eigenes Hallenturnier und begab sich damit auf den Weg, auch in der Wintersaison unter dem Hallendach einen regen Spielbetrieb aufzubauen. Traditionsmannschaften wie Darmstadt 98, Spvgg.05 Bad Homburg, Kickers Offenbach, Borussia Fulda, Hanau 93, Viktoria Aschaffenburg, FSV Frankfurt, Spvgg.03 Neu-Isenburg u.a. zählten mittlerweile zu den ständigen Spielpartnern.
Inzwischen waren auch bei der Germania die AH-Spieler älter geworden und die meisten hatten ihre Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt, doch der Altherren-Nachwuchs blieb aus.
Die Soma wurde für die meisten Germania-Spieler die attraktivere Variante zur AH-Mannschaft und gewann immer mehr an Zuspruch. Noch dazu war die Soma inzwischen zu einer verschworenen Gemeinschaft gereift und dachte gar nicht daran, ihren Status aufzugeben und ins AH-Lager zu wechseln. So löste sich die AH-Mannschaft notgedrungen auf, und die SOMA übernahm deren Part auf dem grünen Rasen.
Inzwischen hat sich die Fußballszene im Fußballkreis Dieburg längst daran gewöhnt, dass es bei der Ober-Röder Germania zwar keine AH, aber eine Soma gibt. Und die wird von den zahlreichen AH-Teams im Fußballkreis nicht nur ernst genommen und respektiert, sondern mittlerweile seit vier Jahrzehnten auch akzeptiert und gern gesehen.
20 Jahre lang war Erich Köhl, der sich von Anfang an um alles kümmerte, der geistige Vater und Motor der Soma-Truppe. Später übernahm Horst Hunkel für viele Jahre die Verantwortung und sorgte zusätzlich dafür, dass vor allem auch die Kameradschaft in dieser Truppe gehegt und gepflegt wurde.
Fast 30 Feldspiele pro Saison, 7-8 Hallenturniere, dazu das jährliche Grillfest, der jährliche 4-Tagesausflug und die jährliche Jahresabschlussfeier gehören auch heute noch zum festen Soma-Jahresprogramm.
Mittlerweile sind es über 40 Personen, die der Soma-Gemeinschaft angehören. Zwar hat auch hier der Generationswechsel eingesetzt und die Jüngeren bestimmen vornehmlich das Spielgeschehen auf dem Spielfeld, doch die Soma-Freunde aus der Gründerzeit sind auch heute noch ausnahmslos dabei, wenn es um die Pflege der Geselligkeit in dieser Soma-Gemeinschaft geht.
Der Integrationsprozess jüngerer Nachwuchsleute ist reibungslos gelungen, und Generationskonflikt in der Germania-Soma ein absolutes Fremdwort. Der „alte Stamm“ trifft sich auch heute noch regelmäßig und wacht mit Argusaugen darauf, dass der Soma-Geist, der nun schon 40 Jahre in der Gemeinschaft herrscht, auch künftig nicht verloren geht.
Seit etlichen Jahren ist nun Norbert Mieth der Mann, der sich um die organisatorischen und administrativen Dinge kümmert. Er ist Ansprechpartner für alle, die sich für die Germania-Soma interessieren oder sich gar dieser Truppe anschließen wollen.
Kontaktadresse:
Norbert Mieth, Dr.Heinrich-Sturm-Straße 6, 63322 Rödermark, Tel: 06074-99863,
e-mail:
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erstelltvon Wolfgang Hitzel, Ehren-Geschäftsführer
Rödermark, im April 2005

 
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